Rückschau auf den Beitrag vom März 2021

In Absprache mit der Gemeinde Pfäffikon und dem Friedhofgärtner darf der NVV Pfäffikon die kleine Restfläche vor dem Friedhof in einen vielfältigen Flecken mit Strukturen für Menschen und Kleinlebewesen verwandeln.

Auf der Fläche sind ein Ruderalstandort, eine Blumenwiese und verschiedene Kleinstrukturen geplant.

Wie sieht die Fläche wohl im Sommer 2022 aus?

Einheimische Blütenpflanzen und Gräser bieten Nahrung für verschiedenste Insekten. Kleinstrukturen wie Ast- und Steinhaufen schaffen Verstecke, Schlaf-, Brut- und Überwinterungsplätze für Kröten, Molche, Kleinsäugetiere oder Blindschleichen. Totholz und abgestorbene Pflanzenstängel sind Lebensraum für viele Käferlarven und Insekten.

In einer solchen Umgebung fühlen sich auch Menschen wohl. Die vorhandene Sitzbank lädt ausdrücklich zum Beobachten und Ruhen ein.  

Zuerst braucht es Geduld: die ausgesäte Blumenwiese wird am Anfang aussehen wie ein Unkrautfeld. Viele Blumenarten brauchen bis zu 8 Wochen bis sie auflaufen. In dieser Zeit spriesst und wuchert das Unkraut. Dies schadet nicht! Die breiten Blätter der Unkräuter schützen die keimenden Blumen vor schweren Regentropfen und sengenden Sonnenstrahlen.

Mit diesem Projekt möchte der NVV Pfäffikon mehr Natur in den Siedlungsraum bringen und zur Nachahmung anregen. Mut machen, den Rasen oder zumindest einen Teil des Rasens in eine Blumenwiese umzuwandeln und Freude vermitteln an den jährlichen Veränderungen.

Sie sind eingeladen mitzugestalten, teilen Sie uns Ihre Ideen oder Vorstellungen mit. Auch wenn Sie mithelfen möchten, sind Sie herzlich willkommen. Nicht nur die Natur, auch der Mensch selber profitiert von dieser Verwandlung. Und warum sollten Sie in die Ferne schweifen, wenn Sie vor der Haustüre eine Safari mit vielen Naturerlebnissen geniessen können?

Text und Foto: NVV Pfäffikon

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