Erfolgreiche Neophytenzupfaktion am 13. August 2025

Auch dieses Jahr hat der NVV Pfäffikon einen Auftrag der Gemeinde im Rahmen des Neophytenkonzepts übernommen. Wie bereits letztes Jahr waren wir im Gebiet Faichrüti, Mettlenholz und Bürglen im Einsatz.


An diesem Wegrand hacken wir die fünffingerige Jungfernrebe aus. Wegen ihrer tiefroten Herbstfärbung ist sie eine beliebte Kletterpflanze und verbreitet sich über Beeren und Triebe am Boden. Im Wald hat sie nichts zu suchen!

Noch letztes Jahr hat es über mehrere Waldparzellen so ausgesehen. Dieses Jahr war das das einzige Nest mit Goldruten und die Helfenden konnten sich austoben beim Zupfen. Wir waren selber überrascht, aber natürlich sehr erfreut und ermutigt ob der Wirkung des Zupfens.

Einzelne kleinere Vorkommen an Goldruten oder Drüsigem Springkraut haben wir an diesem Abend entfernt.


Die Vermehrung über die langen Wurzelausläufer ist für Goldruten die effizienteste Ausbreitungsmethode. So bildet sie dichte Bestände. Eine einzelne Pflanze produziert 20‘000 Samen, die mit dem Wind verbreitet werden. Die Keimfähigkeit der Samen ist gering. So kann man auf einer Seite eines Waldweges dichte Bestände finden, auf der anderen Seite kann es praktisch neophytenfrei sein.


Gemäss Neophytenkonzept der Gemeinde werden zuerst diejenigen Parzellen bearbeitet, wo es möglich ist, dass mit vertretbarem Aufwand ein neophytenfreier Zustand erreicht werden kann. Das ist bei dieser Parzelle nicht der Fall, sie wird deshalb nicht mehr bearbeitet.

Vielen Dank an alle Helfenden für diese tolle Arbeit!

Fotos: Annaliesa Ernst

Text: Edith Küpfer

Hinterlassen Sie einen Kommentar